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Dienstag, 26. August 2008
Heute im Zug: Sehr geehrte Fahrgäste, da wir momentan ein paar Probleme mit einer hakenden Tür vorne links in Fahrtrichtung haben, möchte ich alle Passagiere, die mit leichtem Gepäck unterwegs sind, bitten, sich zur hinten Tür zu orientieren, um unseren Aufenthalt in Schwerte nicht unnötig aufzuhalten.
Fahrgäste mit schwererem Gepäck dürfen aber auch weiterhin die vordere Tür benutzen. Sollte diese jedoch nicht aufgehen: Ich werde ein Auge auf die Sache haben. Keine Panik!
Freitag, 22. August 2008
Mein heutiger Zug von Iserlohn nach Dortmund wurde wieder von meinem kommunikativen Lieblingstriebfahrzeugführer getriebfahrzeugführt: Sehr geehrte Fahrgäste, hier spricht Ihr Triebfahrzeugführer. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, und im Namen der DB Regionalverkehr GmbH auch alle zugestiegenen Fahrgäste begrüßen. Auf dem Weg nach Dortmund Hauptbahnhof werden wir in Dortmund-Aplerbeck Süd, Dortmund-Hörde und Dortmund Signal-Iduna-Park halten. Ich wünsche Ihnen eine angenehme Reise.
Sehr geehrte Fahrgäste, hier spricht Ihr Triebfahrzeugführer. Wir erreichen in wenigen Minuten Dortmund Hauptbahnhof planmäßig auf Gleis 3. Ich möchte mich im Namen der DB Regionalverkehr GmbH von Ihnen verabschieden und wünsche Ihnen noch eine schöne Weiterreise und auch schonmal ein schönes Wochenende. Tschüß, machen Sie's gut, auf Wiedersehen. Weiter so! Als Fahrgast der DB ist man ja schon froh, wenn dort (abgesehen von Fahrkartenkontrolleuren) überhaupt mal jemand mit einem spricht...
Donnerstag, 21. August 2008
Diehenigen von euch, die dieses Blog schon seit Längerem verfolgen, haben hier bestimmt auch schonmal den Begriff "Manual Override" in Verbindung mit der H-Bahn gelesen (z.B. in diesem Artikel). Im Prinzip meine ich mit Manual Override so viel wie "Türen von Hand bewegen".
Heute habe ich dann gelernt, dass es bei der Bahn auch Manual Overrides gibt - zumindest in den Zügen der Serie " LINT 41", die normalerweise zwischen Dortmund und Iserlohn fahren:
Sollten dort in einem Zugteil die Türen nicht mehr aufgehen wollen, so kann man als Triebfahrzeugführer auch einfach den neben der Tür angebrachten Notentriegelungshebel ziehen. Dann sollten die Türen auf jeden Fall von ganz alleine aufgehen.
Und sollten - unabhängig von obiger Aktion - die Türen sich nicht schließen wollen, so zieht man sie einfach von Hand mit Schwung zu. Dann werden sie nämlich auch von einer glücklichen Türsteuerung verriegelt und blockieren den Zug nicht weiter.
Und ich dachte immer, Gewalt wäre keine Lösung...
Donnerstag, 7. August 2008
Was mir gerade beim Betrachten der Server-Logs noch einfällt:
Ich hatte in einem Beitrag schon mal erwähnt, dass der Zug von Iserlohn / Schwerte nach Dortmund derzeit Aplerbeck-Süd nicht anfahren kann und stattdessen über Holzwickede und Aplerbeck nach Hörde fährt. Diese Umleitung sollte eigentlich nur bis zum 1. August andauern - jedoch wurde sie dann auf Grund von Verzögerungen um eine Woche verlängert. Also wird dort wohl morgen der letzte Tag sein und ab nächster Woche fährt mein Zug wieder direkt nach Dortmund - was die Fahrzeit um 10 bis 20 Minuten verkürzen wird.
Hoffentlich.
Vor wenigen Minuten hier im Zug:
Sehr geehrte Fahrgäste, wir erreichen Schwerte an der Ruhr um 15:23 Uhr. Sie können den Zug ins Sauerland, Abfahrt 15:23 Uhr ab Gleis 1noch erreichen. Aber bitte zügig rüberlaufen und nicht trödeln!
Freitag, 25. Juli 2008
Der Triebwagenführer meines Zuges heute morgen war doch recht kommunikativ:
Sehr geehrte Damen und Herren, hier spricht Ihr Triebwagenführer.
Auf Grund von Bauarbeiten zwischen Schwerte und Hörde halten wir leider nicht in Do-Aplerbeck Süd. Ersatzweise hält unser Zug in Holzwickede und Do-Aplerbeck.
Sehr geehrte Damen und Herren, hier spricht Ihr Triebwagenführer.
Leider quert gerade noch ein anderer Zug unseren Fahrweg, deshalb müssen wir hier noch wenige Minuten stehen bleiben.
Sehr geehrte Damen und Herren, hier spricht Ihr Triebwagenführer.
Der querende Zug ist weg und wir haben grünes Licht für die Einfahrt nach Holzwickede. Dort werden wir außerplanmäßig Gleis 6 ansteuern. Ich möchte Sie bitten, hier noch nicht auszusteigen. Wir müssen erst noch ein bisschen rangieren.
Sehr geehrte Damen und Herren, hier spricht Ihr Triebwagenführer.
Leider wird unser Rangieren noch etwa 10 bis 15 Minuten in Anspruch nehmen. Ich möchte mich daher bereits jetzt bei Ihnen für die dadurch entstehende Verspätung entschuldigen.
Sehr geehrte Damen und Herren, hier spricht Ihr Triebwagenführer.
Nachdem wir jetzt Holzwickede wieder verlassen haben, werden wir jetzt normal an Gleis 2 in Holzwickede einfahren. Dann dürfen Sie auch aussteigen.
Sehr geehrte Damen und Herren, hier spricht Ihr Triebwagenführer.
Wir sind jetzt auf dem Weg nach Dortmund. Mit weiteren Verspätungen ist derzeit nicht zu rechnen, wir werden den Hbf daher voraussichtlich mit etwa 15 Minuten Verspätung erreichen.
Sehr geehrte Damen und Herren, hier spricht Ihr Triebwagenführer.
Leider wird sich unsere Einfahrt nach Dortmund doch noch um wenige Minuten verzögern, da erst noch andere Züge Einfahrt haben.
Sehr geehrte Damen und Herren, hier spricht Ihr Triebwagenführer.
Der Fahrdienstleiter hat mir mitgeteilt, dass er uns vorgezogen hat. Wir werden Dortmund also doch direkt anfahren können. Ich hoffe, Sie erreichen ihre Anschlusszüge noch. Unsere Verspätung wurde übrigens durch eine defekte Lok verursacht.
Sehr geehrte Damen und Herren, hier spricht Ihr Triebwagenführer.
Ich habe mit den Triebwagenführern der Züge ab 10.28 gesprochen: Diese werden auf evtl. Umsteiger warten. Bitte beeilen Sie sich in diesem Fall mit dem Umsteigen.
Sehr geehrte Damen und Herren, hier spricht Ihr Triebwagenführer.
Wir erreichen jetzt Dortmund Hauptbahnhof. Ich entschuldige mich im Namen der DB Regio für die Verspätung und wünsche Ihnen dennoch eine gute Weiterreise und ein schönes Wochenende.
Auch wenn das Mädel mir gegenüber jedesmal einen halben Schreikrampf bekam, wenn sie den Satz "Sehr geehrte Damen und Herren, hier spricht Ihr Triebwagenführer" hörte, fand ich diese Fahrt sehr angenehm: Endlich wusste man als Passagier mal, was gerade los war. Normalerweise lässt die Bahn einen da ja immer fein im Dunkeln...
Dienstag, 22. Juli 2008
Heute morgen im Zug kurz vor Schwerte: Sehr geehrte Damen und Herren, bitte beachten Sie: Dieser Zug ist leider defekt. Bitte steigen Sie in Schwerte alle aus; am gleichen Bahnsteig direkt vor diesem Zug wird ein Ersatzzug für Sie bereitgestellt. Vielen Dank. Bei solchen Sachen ist es natürlich ganz praktisch, wenn direkt am Schwerter Bahnhof ein Abstellgleis ist, auf welchem immer zwei der passenden Züge herumstehen.
Freitag, 11. Juli 2008
Heute habe ich übrigens zum letzten interessante Umwege auf dem Weg zur Uni nehmen müssen: Über's Wochenende wird die Baustelle an der S-Bahn-Haltestelle der Uni Dortmund abgebaut. Damit kann ich ab Sonntag endlich wieder in beide Richtungen an der Uni die S1 betreten und verlassen.
Dafür kommt gleich eine neue Baustelle dazu: Von 21.7. bis zum 1.8. fährt meine Regionalbahn 53 nicht über Aplerbeck-Süd, sondern über Holzwickede und Aplerbeck nach Hörde. Dadurch fährt der Zug dann auch länger und dadurch auch früher in Hennen ab. Dann habe ich evtl. wieder eine längere Zeit lang keine Besonderheiten auf meinem Weg zur Uni. Vielleicht.
Dienstag, 1. Juli 2008
Mein Zug von Dortmund nach Hennen fuhr heute stellenweise sehr, sehr langsam: Die Brücke über der Ruhr, zwischen Schwerte und Ergste, befuhren wir nur mit etwa 10 km/h. Der Grund: Kinder nutzten dort die Ruhr und die angrenzenden Wiesen als Bade- und Liegeplätze. Und dabei kletterten sie halt auch auf den Pfeilern der Eisenbahn- und der danebenliegenden Fußgängerbrücke herum.
Und da sie dabei etwas zu nahe an den Gleisen herumturnten, fuhr mein Zug dort nur etwa 10 km/h.
Ob die Kinder da noch lange herumturnten, weiß ich nicht - es könnte durchaus sein, dass kurze Zeit später der BGS da ankam, um die Kinder von den Bahnanlagen fernzuhalten.
Dienstag, 24. Juni 2008
Nachdem der VRR der Bahn vor einigen Tagen den Vertrag gekündigt hat, ist die Bahn wohl jetzt auf der Suche nach neuen Einnahmemöglichkeiten.
Ich meine, wie lässt es sich sonst erklären, dass ich innerhalb von knapp 30 Minuten in ein und derselben S-Bahn gleich zwei Mal von verschiedenen Kontrolleuren kontrolliert wurde? Ansonsten kam es immer nur etwa ein mal im Jahr vor, dass ich in der S1 überhaupt einen Kontrolleur gesehen habe...
Donnerstag, 12. Juni 2008
Der VRR (Verkehrsverbund Rhein-Ruhr), der unter anderem auch für die S1 zuständig ist, betreibt diese nicht selber. Stattdessen hat hatte er einen Vertrag mit der Bahn, damit diese praktisch in seinem Auftrag die S-Bahnen fahren lässt ließ.
Ihr merkt bestimmt schon an den Vergangenheitsformen: Dem ist seit heute nicht mehr so.
DB und der VRR waren sich in der letzten Zeit eh nicht wirklich grün: Schon seit längerem hat der VRR der Bahn nicht mehr die gesamten vereinbarten Beträge bezahlt, weil die Züge einfach viel zu oft verspätet waren.
Dazu kam dann noch, dass die Bahn vertraglich zugesichert hatte, ab 19 Uhr in mindestens 90% der S-Bahnen Sicherheitskräfte mitfahren zu lassen. Stichproben haben allerdings ergeben, dass dies nur in 17% der Züge auch wirklich der Fall war.
Also hat der VRR die Reißleine gezogen und den Vertrag mit der Bahn fristlos gekündigt.
Natürlich ging mein erster Gedanke zu dieser Sache direkt in die Richtung von "Na toll, dann fahren jetzt morgens auch keine S-Bahnen mehr...", aber dem wird wohl nicht so sein: Die Bahn ist anscheinend gesetzlich verpflichtet, diese Strecken auch weiterhin zu befahren.
Mal schauen - ich bin gespannt, wie sich das Ganze noch entwickelt.
Quelle: Spiegel ONLINE
Dienstag, 3. Juni 2008
War ja klar: Die ganzen letzten Wochen über war die Bahn so richtig schön unauffällig - keine Züge fielen aus, die Verspätungen hielten sich in tolerierbaren Grenzen...
Heute, als ich dann zu wichtigem Termin musste, kam es dann: Die S1 nach Düsseldorf fällt heute leider aus. Ihre nächste Reisemöglichkeit nach Düsseldorf ist die nächste S1, welche in etwa 30 Minuten abfährt. Aargh. Übrigens scheint es bei der Bahn Usus zu sein, an den "kleinen" Bahnhöfen solche Ausfallmeldungen immer erst dann zu sagen, wenn der Zug auch eigentlich kommen sollte. Dabei wäre es doch so oft so schön praktisch, wenn man schon 5 bis 10 Minuten vorher davon erfahren würde...
Dienstag, 6. Mai 2008
Es ist bereits 1 Jahr und fast 3 Monate her, dass ich zum letzten (und zugleich auch ersten) Mal Kontrolleure in der S-Bahn gesehen habe.
Ihr könnt euch sicher denken, wie dieser Beitrag weitergeht... Heute kamen sie gleich zu dritt in den Waggon und kontrollierten u.a. auch mich erfolgreich.
Damit habe ich jede mögliche Art von Fahrkartenkontrollen hinter mir: In der Regionalbahn (eher regelmäßig), in der H-Bahn und in der S-Bahn. Das Einzige, was jetzt noch fehlt, sind Kontrolleure im Bus - allerdings werden dort nur extrem selten welche zu sehen sein, weil ja sonst in der Regel die Busfahrer die Tickets kontrollieren.
Montag, 5. Mai 2008
Oh Freude!
Die Brandschutztechnischen Arbeiten an der S-Bahn-Haltestelle Universität sind endlich abgeschlossen: Seit heute kann man wieder direkt von der Uni aus zum Dortmunder Hbf fahren.
Aber leider war das noch nicht alles: Ab heute in zwei Wochen fällt dafür die Uni-Haltestelle für alle S-Bahnen in Richtung Bochum aus - ich muss also lustige Umwege auf mich nehmen, um morgens zur Uni zu gelagen. 2 ganze Monate lang.
Dienstag, 29. April 2008
Heute morgen, am Hennener Bahnhof: Mein Zug kommt nicht. Der Zug, der 10 Minuten vorher in die Gegenrichtung hätte fahren sollen, kam auch nicht.
Ein Blick ins Internet zeigt: Der Zug nach Iserlohn kommt 20 Minuten später; für meinen Zug steht dort "unbekannt".
Nachdem der Zug vor etwa 10 Minuten hätte da sein sollen und immer noch kein Hauch einer Durchsage zu vernehmen war, wird dann mal die "Info"-Taste an der kombinierten Info- und Notrufsäule gedrückt. Nachdem der freundliche Mitarbeiter davon überzeugt worden war, dass der Zug noch nicht da war, muss er sich erstmal informieren und ruft (ja, die Säulen laufen übers Telefonnetz) 5 Minuten später zurück: Zwischen Kalthof und Hennen seien Tiere auf den Gleisen, die beiden vermissten Züge fallen aus.
Also sitze ich über 60 MInuten lang am schönen Hennener Bahnhof und warte auf meinen Zug. Zu allem Überfluss hat die S1 zur Uni dann auch noch 10 Minuten Verspätung, sodass ich von meiner Vorlesung (GTI; da habe ich heute wohl so manchen Spruch verpasst :-( ) noch ganze 5 Minuten mitbekommen könnte. Manno.
Na gut, das mit den Tieren lässt sich nicht immer vermeiden, ist ja klar. Aber: Gut, dass es keine Surchsage gab. Sonst wäre das Bahnfahren doch bei weitem nicht mehr so spannend. (Das war Sarkasmus!)
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Kommentare
Dienstag, 02.03.10, 16:58
Leider hat das Restaurant nun wegen Geschäft [...]
Mittwoch, 16.12.09, 10:10
hi ich war da, und es war scho n geil auser b [...]
Dienstag, 01.12.09, 21:46
Hi Ich muss nächste woche auch da hin bekomm [...]
Samstag, 24.10.09, 20:56
:wand: 8-) :-D :-P ;-) :h mmmm: :party: [...]
Mittwoch, 11.02.09, 16:17
Absolut erwähnenswerter Mensch , der sich mit [...]